HALTUNG ... (weiter unten: Zur Ernährung)

 

 

Hier möchte  Euch einen kleinen Einblick in die Haltung meiner Tiere geben.

 

Ich halte meine Tiere fast ganzjährig in Außenhaltung im Garten hauptsächlich in einem großen Freigehege. In diesem teilweise überdachten Gehege mit mehreren großen gedämmten Thermohütten leben die Mädels in einer großen Gruppe – Jungtiere, Rentner, Mütter mit Kindern nach dem Säugealter sowie weibliche Zuchttiere – US-Teddys und Cuys zusammen. Da sich die Anzahl der US-Teddys stark erhöht hat, setze ich alle Tiere für die kältesten Monate komplett in die Kaltstallanlage um.

 

 

Das Freigehege im Frühjahr 2012 – Einzug der ersten Meeries nach der Winterpause in der Kaltstallanlage.

Die Steinburgen sind beliebte Kletterobjekte.

 

Innenansicht große Thermohütte im Freigehege; die hintere große Hütte wird ab Herbst zusätzl. mit Styropor gedämmt

(8/2010)

 

weitere Thermohütte außerhalb mit Durchgang zur Anlage (Sommer 2010)                                  Innenansicht (4/2012)

 

das Gehege (verdrahtete Voliere) unter dem großen Schatten spendenden Kirschbaum (8/2011)

 

 

Seit Mitte 2012 ist die Außenanlage mit verzinktem gelötetem engmaschigem Draht versehen (4/2013).

 

 

rechts daneben schließt die vollständig überdachte Stallanlage an (8/2011), die halb vom Kirschbaum und teilweise von einer tropischen Linde beschattet wird

 

 

Gleich am Freigehege schließt eine große überdachte Stallanlage an. Geräumige Stallabteile werden hier für Verpaarungen bzw. für Jungs-Gruppen genutzt. Auch die frisch gebackenen Mütter mit ihrem Nachwuchs leben für die ersten 3 bis 4 Wochen hier, damit sie sich in Ruhe um ihre Kleinen kümmern können.

 

Blick in den rechten Teil der Stallanlage in der "Sommer-Version" ohne Wände (8/2011)

 

 

In dem nicht vom Kirschbaum überdachten Teil haben wir zusätzlich ein großes Sonnensegel installiert. Durch die im Sommer ausgebauten Wände ist es immer schön luftig innerhalb der Stallanlage. An besonders heißen Tagen werden auch zusätzlich Ventilatoren für eine bessere Zirkulation eingesetzt. Ab Herbst werden die Wände und Türen wieder eingesetzt – aus Außenhaltung wird somit Kaltstallhaltung! (5/2014)

 

 

Verpaarungs- u. Mutter-Kind-Stall (4/2010) und „Ausweich-Stall" für junge Abgabeböckchen bis zum Auszug (10/2010)

 

 

Der alte Heuschuppen wurde zu einem großen Stall mit zwei großen Laufbuchten oben und unten und mittig sehr

tiefen Stallabteilen umgebaut (4/2012). In den großen Laufbuchten werden zwei Gruppen Zucht- und Aufzuchtstiere die

kältesten Wintermonate verbringen.

 

Diese Gruppe besteht aus einem älteren Teddyweibchen mit Cuy- und Teddy-Jungtieren. Als Unterschlupf kommen zusätzlich noch zwei Obstkisten hinein ... (11/2012)

 

 

Dunkelwandige Verpaarungs- und Mutter-Kind-Stallabteile (16x) für meine lichtempfindlicheren Rotaugen-Cuys

(5/2012)

 

 

Seit dem Sommer 2012 habe ich den Draht komplett mit Fliegenschutzgittern verkleidet – ab Herbst werden die offenen

Wände wieder Stück für Stück mit Holzplatten verkleidet (5/2012 + 9/2012).

 

 

Seit dem Herbst 2012 habe ich auch alle seitlichen Wellplastikplatten durch Holzplatten ersetzt (10/2012).

 

 

Unsere Teddys und Cuys werden auch regelmässig als „Rasenmäher" in unseren zahlreichen anderen

Volieren eingesetzt – hier im Jungtier-Fasanengehege (natürlich in dieser Zeit ohne die Fasane!)

 

 

 

Als Einstreu verwenden wir seit Jahren HÄCKSELSTROH, welches auch gern gefressen wird, für eine

weiche Polsterung sorgt, weitestgehend staubfrei und sehr gut kompostierbar ist. Kombiniert wird es

seit 2013 mit grob zerschnittenem KURZEM STROH, damit die Tiere etwas mehr Beschäftigung haben.

 

 

 

 

Weitere und größere Bilder gibts auch in der "GALERIE" !

 

 

 

 

Zur ERNÄHRUNG ... 

 

Die Meerschweinchen werden zweimal am Tag gefüttert, einmal vormittags und dann am späteren Nachmittag ein zweites Mal.

 

Gutes Heu steht ganzjährig ständig in großen Raufen zur freien Verfügung und wird immer reichlich aufgefüllt.

 

Heu "vor Ort" gibts aus der Tonne                            gebracht wird es mit dem Traktor    

 

100 handliche Ballen kurz vor dem Einlagern                       gelagert wird es in einer 25 m vom Garten entfernten Garage

 

 

Ab FRÜHJAHRim SOMMER und bis zum HERBST steht als tägliches Standard-Frischfutter früh und abends Gras und Kräuter von Mischwiesen zur Verfügung, die es in unserer Gegend zum Glück noch reichlich und naturnah gibt.

 

 

Standard-Grünfutter: Gras und Kräuter von Mischwiesen.       Ab März wird bereits täglich Löwenzahn gestochen ...

 

Frisches Gras wird entweder in den Raufen gefüttert oder auf den großen Steinburgen.

 

 

Desweiteren baue ich im Garten sehr viel Gemüse und auch Obst selber an, dass dann ebenso den Tieren zugute kommt. Dazu zählen u. a.:

 

 

 Zuccini wird gern und viel gefressen

 

  • zuerst die Blätter vom Kohlrabi und später auch den Kohlrabi selbst
  • viele verschiedene Salatsorten (Kopfsalat, Lollo Rosso, Lollo Bianco, Eisbergsalat, Radicchio-, Schnitt-, Eis-, Romano-, Eichblattsalat usw. ...)
  • Blatt-Zichorie (Schnitt-Zichorie)
  • Chinakohl
  • das Grün der Gewächshausgurken
  • Radieschen- und Rettichgrün (nur das Grüne)
  • das Grün der Freilandgurken und die Gurken selbst
  • Kürbisblätter und Kürbis
  • Zucchiniblätter und Zucchinis
  • Tomaten (nur die Früchte) ... Nachtrag und Fotos ganz unten am Seitenende!
  • Fenchelkraut und Fenchel selbst
  • die Blätter vom Markstammkohl und später den Kohl
  • komplette Sonnenblumen
  • Paprika grün + rot (nur die Früchte)
  • Rote-Rüben-Kraut und später die Rüben selbst
  • Mais - die ganze Pflanze 
  • Selleriegrün und Sellerie
  • Möhrenkraut und Möhren
  • Meerettichblätter
  • Freiland-Hibiskuszweige mit Blättern und Blüten
  • Mangoldblätter (in geringen Mengen)
  • Blätter vom echten Wein
  • rote, schwarze und weiße Johannisbeerblätter (ganze Zweige)
  • Schoten und das Erbsenkraut   
  • gelbe Futterrüben und das Rübenkraut davon   

 

 

 frisches Selleriegrün ...

Selleriekraut + Gewächshausgurken ...

 ... und Zucciniblätter

 frisch geerntet: Mangold + Möhrenkraut

 eigene Ernte: rote Rüben

 

Vom Gartenobst gibt es ab und zu:

  • Erdbeeren
  • Stachelbeeren
  • Himbeeren und Brombeeren
  • Johannisbeeren schwarz und rot
  • Birnen
  • Weintrauben
  • Kiwis  
  • und jede Menge Äpfel!

 

Beginn der Apfelernte von insges. zehn großen Bäumen (inkl. Bäume von Nachbarn und Freunden) – diese werden

u. a. für den Winter eingelagert

 

Zuccini- und Kürbis-Beet   

 

ein Teil der regelmäßigen Zuccini-Ernte                   Tomatenzelt, dahinter Freilandgurken und Mais

 

Gewächshaus für Salat und Gurken und eine weitere Anbaufläche mit Möhren, Erbsen, Petersilie, Sellerie, Mangold,

Bohnen und Zuccini ...

 

Blatt-Zichorie (auch Schnitt-Zichorie genannt) – diese ist sogar mehrjährig und wächst nach dem Abschneiden immer wieder schnell nach.

Ab September werden große Kürbisse von den Bauern aus der Umgebung zugekauft. 

 

 

Oft gibt es frische Wildkräuter wie z. B. Taubnesseln, Brennesseln, Disteln, Vogelmiere usw. und auch "wilde Früchte" wie Hagebutten, die es in dem direkt am Garten anschließenden Naturschutzgebiet reichlich gibt. Im Sommer/Herbst wird dann auch Schilf, welches in rauhen Mengen vorhanden ist, gefüttert. Auch habe ich angefangen, frische Kräuter und Heilpflanzen aus dem Garten (wie Zitronenmelisse, Ringelblumen, Liebstöckel, Bohnenkraut, Dill und Meerrettich) in kleinen Mengen mitzufüttern. Auch Rosenblütenblätter und nicht so stachelige grüne Rosenblätter (ungedüngt!) werden gern geknabbert ...

 

Dazu werden dann übrigens auch noch zweimal täglich die Gemüse- und Obstreste von "sammelnden Haushalten" verfüttert (siehe Winter).

 

 

Dill und Ringelblumen sowie Kirschbaumzweige ...

 

 

Mais von einem befreundeten Bauern steht ab Ende Juli auf dem Futterplan ...

 

 

auch Brombeere wird gern geknabbert ...

 

 

 

Im WINTER gibt es als tägliches Standard-Frischfutter frische Möhre (20 kg-Säcke) und Apfel (eigene und Nachbars Ernte von zehn großen Bäumen). Es kommen dann zu Möhren und Äpfeln noch Futterrüben dazu.

 

 

Die Futterrüben werden in einer Miete eingelagert. Da wir diese selbst ernten, wird auch das Grün davon verfüttert.        

 

Weiterhin gibt es Rote Rüben und Sellerie aus eigenem Anbau.

 

Desweiteren sammeln ca. 10 Haushalte (Verwandtschaft, Nachbarn und Gartennachbarn/ -freunde) täglich ihre Gemüse- und Obstreste (keine Abfälle!), z. B. Apfel-, Möhren-, Kohlrabi-, Melonen- und Gurkenschalen, div. Salatblätter, Paprikareste usw. ...

 

Eine Nachmittag-Futterration bestehend aus Chicoreerüben (wird jetzt nicht mehr verfüttert),

Möhren und "Schäler-Tüten".

 

Zum Nagen bekommen sie ganzjährig Apfel- , Birnen- und Haselnussäste und ab und zu Weidenäste, die es im Garten und in der näheren Umgebung ausreichend gibt.

 

Als Kraftfutter gebe ich je nach Bedarf (Jungtieraufzucht, Trächtigkeit) vom Frühjahr bis zum Herbst das Pellet-Futter "deukanin Kräuter fit", das sehr gern gefressen wird. In den Wintermonaten stellte ich bisher auf das vitaminreichere "MeerC" von Ovator um. Da dies aber seit 2013 nicht mehr produziert wird, habe ich auf ein alternatives Pelletfutter mit hohem VitaminC-Anteil umgestellt.

 

 

Außerdem bekommen sie in den ganz kalten Wintermonaten ab und zu ein paar getrocknete Maiskolben zum Knabbern ins Gehege gelegt.

 

 

 

 

Nachtrag zu meinen TOMATEN:

 

Ich bin ein Fan von seltenen und alten Tomatensorten und baue sie zahlreich im eigenen Zelt an.

Tomaten stehen somit ab Ende Juli und im August täglich auf unserem Tisch und natürlich auch auf dem Speiseplan unserer Tiere ...

 

 

Linkes Bild (im Uhrzeigersinn von oben links):

1 x Big Rainbow, 2 x Andentomate, 1 x weiße Tomate, 3 x rotes Birnchen, 5 x Green Zebra.

 

Rechtes Bild (im Uhrzeigersinn von links):

2 x Black from Tula, 1 x Big Rainbow, 4 x gelbes Birnchen, 4 x Tomatillos (die "grüne Tomate" Mexikos), 1 x Ananastomate, 1 x Andentomate und in der Mitte 2 x Green Zebra.

 

 

 

Die Früchte der Sorten Big Rainbow (linkes Bild oben) und Black from Tula (linkes Bild unten und rechtes Bild oben rechts) können beachtliche Ausmaße annehmen.

 

 

 

 

 

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